Ein gewöhnlicher Abend im Crazy Horse? Von wegen! Da sitze ich also in der ersten Reihe des legendären Pariser Cabarets und beobachte die Tänzerinnen, die auf einem Laufband an mir vorbeischweben. Als Fotograf achte ich natürlich auf Details. Und plötzlich fällt mir etwas ins Auge, das mich stutzig macht.
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Neulich saß ich mit Alina beim Fotoshooting, als sie mir eine Geschichte erzählte, die so bizarr ist, dass sie nur aus dem Internet stammen kann. Dort, wo Menschen tagein, tagaus versuchen, die Grenzen des guten Geschmacks neu zu definieren.
Stellen Sie sich vor, Sie könnten die Temperatur von etwas messen, das keine Temperatur hat. Etwas, das wir jeden Tag sehen, aber nie berühren können. Genau das tun wir, wenn wir die Temperatur von Licht messen.
Lassen Sie mich von meiner jüngsten digitalen Tragikomödie berichten. Meine Website — mein digitales Aushängeschild, mein virtuelles Ich — fing plötzlich an, sich wie ein störrischer Teenager zu verhalten. "HTTP/2 error server refused stream", flüsterte sie mir zu. Was für ein melodramatischer Abgang für meine Bilder.
Die Anpassung des Weißabgleichs in der Nachbearbeitung am Computer ist sehr einfach, vorausgesetzt, Sie haben keine gemischten Lichtquellen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen. Andernfalls wird es unangenehm und macht überhaupt keinen Spaß. Deshalb ist es hilfreich, den korrekten Weißabgleich direkt vor Ort zu bestimmen.
Pancakes liebe ich zum Frühstück. Und noch mehr liebe ich sie als Objektiv an meiner Kamera. Klingt seltsam? Nicht, wenn man weiß, dass besonders flache Objektive in der Fotografenwelt liebevoll als "Pancakes" bezeichnet werden. Meine neueste Errungenschaft in dieser Kategorie ist das Viltrox 28mm.
Als leidenschaftlicher Fotograf und bekennender Farbenthusiast bin ich ständig auf der Suche nach Wegen, meinen Workflow zu optimieren. Wie schön wäre es, bereits im Moment der Aufnahme zu sehen, wie das Bild mit unserer individuellen Farbgebung aussehen wird?
Der Buchhandel erlebt derzeit eine bemerkenswerte Transformation. Allerdings nicht zum Besseren. Während soziale Medien von bearbeiteten Körperbildern überquellen, verschwinden kunstvolle Aktfotografie-Bildbände still und leise aus den Regalen.
Beim Betrachten von Filtern und makellos retuschierten Instagram-Feeds stelle ich mir die Frage: Warum fühlen wir uns oft mehr von den kleinen Fehlern, den unerwarteten Momenten und den unperfekten Bildern angezogen? Das Thema verfolgt mich schon eine ganze Weile und ich frage mich, warum ich Unperfektheit eigentlich besser finde.
Natürlich, die sozialen Medien verbinden uns alle irgendwie. Ein Herz hier, ein Kommentar da, manchmal sogar eine längere Nachricht. Aber kennen Sie das? Dieses leise Gefühl, dass zwischen all den Klicks und Likes etwas verloren geht? Die echte Begegnung, das direkte Gespräch, das gemeinsame Lachen über eine Geschichte, die man eigentlich gar nicht digital erzählen kann?
Es gibt ein neues Tool in der RAW-Konverter Software Capture One, das in der Branche für Entzücken gesorgt hat. Viele YouTuber riefen, es sei ein Game Changer und würde das Color Grading auf neue Ebenen bringen. Bei so viel Euphorie bin ich erstmal ein bisschen skeptisch.
Letzte Nacht, irgendwo zwischen Traum und Wachsein, kritzelte ich einen Gedanken für einen Blog-Artikel auf einen Zettel: "Der Berg wartet nicht auf den Bergsteiger." Was mein schlaftrunkenes Gehirn mir da servierte, brachte mich heute Morgen zum Schmunzeln. Und zum Nachdenken über die Vergänglichkeit in meinem Beruf.
In unserer schnelllebigen, digitalisierten Welt scheint Langeweile ein Relikt aus vergangenen Zeiten zu sein. Doch was wir als lästig empfinden, könnte in Wirklichkeit der Schlüssel zu unserer Kreativität sein.
Ein technisch perfektes Foto zu schießen ist heute keine große Kunst mehr. Die moderne Kameratechnik macht es möglich: ausgefeilte Autofokus-Systeme, präzise Belichtungsmessung und hochwertige Sensoren sorgen dafür, dass fast jedes Bild technisch einwandfrei gelingt. Doch zwischen einem technisch korrekten Foto und einem Bild, das berührt und Geschichten erzählt, liegen Welten.
Als Fotograf sehe ich mich in der heutigen, von sozialen Medien dominierten Welt mit einer frustrierenden Realität konfrontiert: der Notwendigkeit, meine Kunst zu zensieren. Diese Praxis, die angeblich dazu dient, Gemeinschaftsrichtlinien zu erfüllen, empfinde ich als direkte Bedrohung für meine künstlerische Freiheit und Integrität.
Es begab sich zu einer Zeit, als Rom noch groß und mächtig war, dass ein gewisser Valentin sein Leben für die Liebe ließ. Er hatte heimlich Paare getraut. Die Geschichte endete für ihn zwar unglücklich (er wurde geköpft), aber immerhin wurde er heiliggesprochen und bekam seinen eigenen Feiertag.
Die Sättigung in Fotos ist ein mächtiges Werkzeug, um die Intensität der Farben zu verstärken und den Bildern mehr Ausdruck zu verleihen. Doch gerade hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Zu viel Sättigung kann schnell unnatürlich (oder sogar peinlich) wirken. Deshalb habe ich einen subtilen Ansatz in eine Photoshop Action gepackt.
Mit dem Strom von Bildern, der unsere Bildschirme überflutet, gewinnt eine leise Unterströmung in der Welt der Fotografie an Kraft. Es ist eine Rückkehr zum Wesen der Kunst, eine sanfte Rebellion gegen die Tyrannei des Algorithmus. Zumindest hoffe ich das.
Das neue Jahr ist gerade mal zwei Wochen alt, und schon brodelt es in meinem Kopf vor Ideen. Während andere noch in der Winterlethargie stecken, plane ich bereits meine erste Deutschland-Tournee. Sie haben richtig gelesen: Ich gehe auf Tour. Nun ja, "Tour" klingt vielleicht etwas hochtrabend für einen Fotografen, der seinen Bildband im Kofferraum spazieren fährt. Aber genau das habe ich vor.
Paket kann nicht zugestellt werden — Empfänger hat keinen Gabelstapler So oder so ähnlich hätte die Benachrichtigung meines Paketboten lauten können, als die limitierte "Licht und Schatten" Edition von Krolop und Gerst bei mir eintraf. Wer seinem Werk Handschuhe beilegt, meint es ernst. Eine Geste, die durchaus Bände spricht.
Farbenpracht oder monochrome Darstellung? Beide Ansätze haben ihre einzigartigen Stärken und vermögen es, Emotionen und Geschichten auf ganz unterschiedliche Weise zu erzählen. In diesem Artikel tauche ich in die Dialektik zwischen der lebendigen Vielfalt der Farbe und der kraftvollen Reduktion des Schwarz-Weiß.
Ein Jahr im Umbruch. Wie jedes Jahr kommt zum Ende mein ganz persönlicher Jahresrückblick. Denn in meinem Leben ist in den vergangenen Monaten eine Menge passiert und ich blicke voller Vorfreude ins neue Jahr.
Lange Zeit wurde Frauen gesagt, ihr Körper sei sündhaft. Auch heute noch werden Frauen dazu erzogen, ihre Schamgegend unter keinen Umständen zu zeigen. Vaginas sind in den Medien nie zu sehen, außer in der Pornografie oder in medizinischen Zusammenhängen. Ist das nicht verwunderlich in einer Gesellschaft, die behauptet, frei zu sein?
An diesem Shooting waren mehr Frauen beteiligt, als man vielleicht denkt. Anna empfahl mir Lina als Model, Erika organisierte Cesiras Garten für mich und meine Frau bügelte das weiße Kleid, das ich gekauft hatte. Alina kannte ich bereits von unserem ersten Shooting und wusste, dass sie sich für Kunst interessiert und die Fotografie mit Leib und Seele lebt.
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