Jamón, Jamón

Jamón, Jamón

Ich bin schon seit vielen Jahren ein heimlicher Fan von Penélope Cruz. Ich bin fasziniert von der Art, wie sie spielt, weil sie völlig authentisch wirkt. Gleichzeitig verkörpert sie das, was ich bei Frauen immer versuche, einzufangen: Stolz und Stärke. Ohne ihre Weiblichkeit zu verlieren! Einer ihrer ersten Filme heißt Jamón, Jamón und ist jetzt auf arte zu sehen.

Lesezeit: 2 Min.

Lange Zeit habe ich versucht, diesen Film zu bekommen. Er wurde in Deutschland nur auf VHS-Kassette veröffentlicht. Und auch ich habe keinen Videorekorder mehr. Ich konnte ihn weder auf DVD noch im Streaming finden.

Deshalb war ich hin und weg, als ich sah, dass arte den Film zeigt. Und ich habe ihn mir sofort angesehen. Er ist zwar in der spanischen Originalfassung, aber es wird so schnell gesprochen, dass ich ohne die deutschen Untertitel nichts verstanden hätte. Vielleicht "te quiero", aber das ist auch schon alles.

Aber zurück zum Film und warum er eine echte Inspiration für mich ist: Der Film hat eine schauspielerische Intensität, die so roh und echt ist, dass ich sie sehr mag. Nicht nur die 18-jährige Cruz, sondern auch ihr heutiger Ehemann Javier Bardem (damals 23 Jahre jung) schaffen es, ihre Rollen absolut überzeugend zu verkörpern.

Die Reduktion der Szenerie erzeugt eine fantastische Kraft. Genau das versuche ich auch immer bei meinen Fotoserien zu erreichen. Als ich vor ein paar Jahren in der Nähe von Alicante an einem Werbestier vorbeifuhr, dachte ich sofort, das wäre ein tolles Motiv für eine Aufnahme. Und siehe da, sie kommt im Film vor.

Von mir also eine klare Empfehlung. Jamón, Jamón ist ein Film, den man gesehen haben muss. Und vielen, vielen Dank an arte für die tolle Programmauswahl!

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